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Come si salutano i tedeschi? |
Un lettore di queste pagine mi ha chiesto: "Ho una curiosità: il tema è l'espressione "Mahlzeit" che ho notato essere impiegata dai tedeschi in tutti i luoghi di lavoro all'ora di pranzo. Cosa significa e come si usa?" |

Nella mensa aziendale o in quella universitaria
i tedeschi si salutano quasi sempre con "Mahlzeit"
Terza parte:
Mahlzeit!
Infatti, è vero: all'ora di pranzo, in tutti gli uffici della Germania, sparisce il Guten Tag e si sente solo Mahlzeit!
Uno sguardo nel dizionario ci dice che non solo das Mahl, ma anche die Mahlzeit significano pasto, pranzo, banchetto. Nelle ricette possiamo leggere che una determinata medicina è da prendere "nach den Mahlzeiten", cioè dopo i pasti, mentre in altri casi è proprio sconsigliato "Mahlzeiten einzunehmen", cioè consumare dei pasti. Ma Mahlzeit! è usato anche come saluto all'ora di pranzo, e allora significa Ti auguro un buon pranzo!
L'unica cosa strana è il fatto che questo saluto sembra essere usato
solo nei luoghi di lavoro o quando ci si incontra nella mensa
universitaria. E sembra anche che Mahlzeit sostituisca non solo Guten Tag, ma anche Auf Wiedersehen e Guten Appetit.
Ho posto il problema dell'uso di questa espressione in alcune mailing-list frequentate soprattutto da tedeschi. Ecco cosa mi hanno risposto (non sempre molto seriamente):
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Dieser besonders in Ämtern des öffentlichen Dienstes beliebte Gruß, ausgesprochen spätestens ab 11.00 morgens, ist vermutlich eine versteckte Warnung: mit mir ist ab jetzt nicht mehr zu rechnen;-) Eine ernste Erklärung habe ich dafür auch nicht; aber ich finde diesen Gruß schrecklich; er klingt verstaubt und gemächlich und erinnert mich immer an schlechtes Kantinen - Essen. Es ist ein Gruß, wie guten Morgen, guten Tag , warum sollte man sich zu Hause, wenn man zusammen isst, begrüßen? Vielleicht ist das ein Grund, warum man ihn im privaten Bereich nicht benutzt?
Conny |
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Ich weiß nicht, wie die Situation in Deutschland ist, aber in Österreich (zumindest dort, wo ich herkomme, Umland von Wien) war es ziemlich üblich, beim gemeinsamen Mittagessen vorher dem/der/den anderen "Mahlzeit" zu wünschen. Weil ichs so gewohnt bin, klingt es für mich auch nicht verstaubt.
"Guten Appetit!" sag ich auch ab und zu, das klingt aber für mich nach "Bundesdeutsch", ich vermute, dass diese Wendung aus dem Französischen übernommen wurde, das ja kein Nachbarland von uns ist und deshalb in Österreich erst in den letzten Jahrzehnten häufiger gebraucht wird. Nun denke ich mir, dass das Wort "Mahlzeit" - zumindest hier bei uns in Österreich im privaten Bereich schon eindeutig besetzt ist, und zwar nicht als Gruß, sondern in der Bedeutung von "Möge es dir gut schmecken!" Im Arbeitsbereich - wenn man bloß so aneinander vorbeigeht und vielleicht gar nicht an einem Tisch gemeinsam sitzt - hat es durchaus Sinn, das dann auch als Gruß zu verwenden. Ich habs aber noch nie als typischen Willkommens- oder Abschiedsgruß gehört. Ich weiß auch nicht genau, wie da so die Gepflogenheiten in Deutschland oder in der Schweiz sind.
Elisabeth |
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Ich sehe die Sache so: Wenn ich in die Mittagspause gehe, stehe ich auf und sage zu meinem Kollegen "Mahlzeit". Damit erspare ich mir umständliche Erklärungen wie: "Also, ich gedenke nun, da ich seit dem frühen Morgen nichts mehr gegessen habe und die Arbeit sehr anstrengend war, für einige Zeit das Haus zu verlassen, um mich auf die Suche nach einem Gasthaus zu begeben, wo ich etwas zu essen bekomme. Da die Suche, die Bestellung, die Bereitung und Servierung des Essens, das Bezahlen und schließlich der Rückweg aller Erfahrung nach einige Zeit in Anspruch nehmen werden, werde ich vermutlich nicht vor einer dreiviertel Stunde zurück sein, um mich wieder meinen beruflichen Pflichten widmen zu können." Für eine täglich wiederkehrende Sache ist mir das zu umständlich. Deshalb bediene ich mich kurzerhand der Verabschiedungsformel "Mahlzeit!".
Wenn ich nun wieder von meinem Ausfluge zum Zwecke der Nahrungsaufnahme zurückkehren werde, könnte es geschehen, dass ich dabei meinem Chef begegne. Er könnte sich fragen, weshalb ich mich wohl außerhalb der Geschäftsräume aufgehalten habe, anstatt meinen vertraglich vereinbarten Pflichten nachzugehen. Ich müsste ihm nun eigentlich erklären:
"Also, ich gedachte des Umstandes, dass ich seit dem frühen Morgen nichts mehr gegessen habe, und beschloß für einige Zeit das Haus zu verlassen, um mich auf die Suche nach einem Restaurant zu begeben, wo ich etwas zu essen bekomme, um mich für die Herausforderungen des Nachmittages zu stärken - der Morgen war sehr anstrengend. - Die Suche, die Bestellung, die Bereitung und Servierung des Essens, das Bezahlen und schließlich der Rückweg beanspruchten einige Zeit. Ich bin nun aber wieder zurück, und kann mich - mit neuer Energie - wieder meinen beruflichen Pflichten zuwenden."
Das ganze erspare ich mir aber und grüße einfach mit: Mahlzeit!
Gerald |
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Ich kenne das auch aus dem privaten Bereich und ich komme aus Bayern. Allerdings ist es ja wirklich so, dass man beim Mittagessen meistens im Büro ist. Ich glaube "Mahlzeit" ist eine Abkürzung für "Ich wünsche Dir eine gesegnete Mahlzeit". Ich muss mich mal beobachten, ob ich das überhaupt zu Hause benütze. In der Arbeit benütze ich und meine Kollegen "Mahlzeit" wenn man sich an den gemeinsamen Mittagstisch setzt.Oder man sagt: "An guadn!" Bayrisch für "einen guten (Appetit)."
Wolfgang |
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Aber sehr wohl wird Mahlzeit auch im privaten Bereich
verwendet! Das ist allerdings stark regional abhängig. Bei meiner
Familie in Österreich wünscht niemand "höflich" guten Appetit, es
ist ausschließlich ein einvernehmliches "Muoizait" zu hören.
Martina |
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Ich finde diesen Gruß einfach saublöd! Wenn ich zum Beispiel auf dem Weg zum Kopierer bin und mir kommt ein Kollege entgegen und sagt:"Mahlzeit!" - was soll ich darauf antworten? Ich gehe doch nicht essen (und der Kollege meistens auch nicht), aber es eben Mittagszeit und man sagt es... Sinnlos! Oft bemerke ich sogar, wie sich in mir eine Wut anstaut, die wohl von der Verzweiflung herrührt, keine passende Erwiderung zu finden. Vielleicht sollte man ebenso sinnlos antworten mit "Petri Heil!" oder "Waidmannsheil!" oder so...
Uta |
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Auch ich bekomme immer eine Krise, wenn ich dieses blöde Worte höre. Warum man es nur im Büro nutzt, boh che ne so io. Aber ich glaube es ist die deutsche Bequemlichkeit. Sich ein anderes Wort zu suchen ist einfach zu aufwendig. So ähnlich wie Tag oder Hallo. Nur nicht ganz so persönlich.
Patric |
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